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Schwebenrieder Grundschüler luden zur Weihnachtsfeier ein

15. Dezember 2017

„Zeit – Schüler hatten Zeit für eine „gute Tat“, Eltern und Großeltern haben Zeit für ihre Kinder und Enkel und wollen heute in der Weihnachtsfeier sehen, was die gelernt haben“ – mit diesen Worten begrüßte Katharina Krenig, Schulleiterin der Grundschule Schwebenried, die Gäste in der wieder voll besetzten Turnhalle. Und die durften sich auf 80 Minuten freuen, in denen die Grundschüler ihr musikalisches und schauspielerische Können unter Beweis stellen konnten.
Vor, zwischen und nach den Aufführungen der Klassen zeigten die Kinder bei einer Vielzahl von Advents- und Weihnachtsliedern ihre Musikalität im Schulchor unter der Regie von Frau Krenig, im Schulorchester unter der Leitung von Eva-Maria Wecklein und auch als Solist oder Solistin.

Der Nikolaus auf der Suche nach seiner Mitra

Beatrix Born und Gerhard Scholz ließen mit ihren A-Klassen, das sind die jahrgangskombinierten Klassen eins und zwei, den „Nikolaus“ auf die Suche nach seiner Bischofsmütze gehen, die ein Windstoß weggefegt hatte. Auf seinem Schlitten, gezogen von zwei „Rentieren“, reiste er um die Welt, ohne fündig zu werden. In Tirol wollten ihm Kinder als Ersatz einen Tirolerhut schenken, in Frankreich ein Barett, in Mexiko einen Sombrero, in Amerika einen Indianerkopfschmuck und in China einen Chinesenhut. Doch das Alles passte nicht zu ihm. Erst in Afrika fanden Kinder seine Mitra, die sich in einer Palme verfangen hatte – der Nikolaus konnte nun, richtig gekleidet, rechtzeitig seine Besuche abstatten.

„Unter einer Decke“ ist viel Platz

In der Aufführung der B-Klassen unter der Regie von Katharina Krenig und Nadine Kuhn las der Opa seinen Enkeln die Geschichte „Unter einer Decke“ vor, dessen Geschehen die Schüler parallel dazu nachspielten. Der „Nikolaus“ hatte den „Wichtelmänner“ im Wald eine Decke zum Wärmen überlassen. Dort fanden auch „Rotkäppchen“ und die „Sieben Zwerge“ Zuflucht, die verfroren und erschöpft im Wald herumirrten. Trotz einiger Proteste durfte auch „Rumpelstilzchen“ unter die Decke flüchten, obwohl das doch das Königskind rauben wollte. Schließlich fanden auch die zickigen „Prinzessinnen“ zusammen mit den hässlichen „Fröschen“ dort Platz zum Aufwärmen. Die Moral: Gerade jetzt zur Weihnachtszeit und besonders zum Heiligen Abend soll Platz und Zeit sein, sich gegenseitig zu vertragen, unabhängig von Aussehen oder Herkunft.

„Heal the World“ auf der Bühne

Starken Applaus erhielten auch die B-Klassen, die einen Tanz mit selbst ausgedachten Figuren zu Michael Jacksons Lied „Heal the World“ auf die Bühne zauberten. Viel Lob gab es für die Textsicherheit der Kinder, für deren bunte Kostüme, für das Bühnenbild und dafür, dass jedes Kind in irgendeiner Weise eine Rolle besetzt hatte.
Lob und Dank sprach die Schulleiterin auch den Kindern, ihren Eltern und Großeltern, den Lehrkräften, den Beschäftigen an der Schule, den Bücholder Kommunionkindern und besonders dem Elternbeirat aus, der wieder für Kaffee und Kuchen gesorgt hatte. Dank des gemeinsamen Engagements sei es möglich geworden, 902 Euro an die Bildungsreferentin des DAHW Frau Maria Hisch zu übergeben, die damit eine Grundschule in Äthiopien unterstützen kann.

(Elmar Heil)

 

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Schwebenrieder Grundschüler sammeln als Adventshelfer

15. Dezember 2017

GS Schwebenried Fruehlingskonzert 080Vor gut vier Wochen hatte Maria Hisch, Bildungsreferentin der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW), die Schwebenrieder Grundschule aufgesucht und über ihre Aktivitäten und Erlebnisse während ihrer Hilfseinsätze in Thailand, Brasilien, Äthiopien, Tansania oder Pakistan berichtet.

Grundschüler unterstützen Aktion „Herz zeigen + helfen“

Tief beeindruckt waren die Kinder von den Bildern und Berichten über die eigentlich unvorstellbare Not und Armut in diesen Ländern. Kein Wunder, dass sich Alle an der Aktion „Herz zeigen + helfen“ der DAHW beteiligen wollten. Dazu notierten sie auf einer Herzkarte eine „gute Tat“ für die Familie, für Verwandte oder gute Bekannte.
Cedric schrieb: „Straße kehren und Fenster putzen“; Jana notierte: „Laub im Garten zusammengefegt“; Lena berichtete: „Ich habe für meine Oma ein Konzert auf der Querflöte gespielt“; Levi´s Tat hieß: „Ich habe einer alten Frau aus der Nachbarschaft eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen“. Weitere Aktionen waren: Im Haushalt, beim Spülen, Aufräumen, Putzen, Plätzchenbacken, Wäsche zusammenlegen helfen, Müll raustragen oder Oma und Opa unterstützen.

902 Euro für die „Ärmsten der Armen“

Ihren „Lohn“ wollten die Schüler bereitwillig Frau Hisch spenden, die ihnen anhand von Bildern erläuterte, wofür sie das Geld sinnvoll einsetzen wird – an einer Grundschule in Äthiopien, in der, so Frau Hisch, für die „Ärmsten der Armen“ gesorgt wird.
Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Grundschule übergaben die Kinder ihre Spenden.
Frau Hisch zeigte sich tief beeindruckt von den Aufführungen, dass sie erst einmal „tief durchatmen und kräftig schlucken“ musste, bevor sie den Mädchen und Buben ein Riesenlob für deren schauspielerisches und musikalisches Können aussprach.
Völlig überrascht und total begeistert nahm sie dann die Spenden an: Die Kinder hatten mit ihren Aktionen 350 Euro „erarbeitet“, die die Lehrkräfte auf 400 Euro aufrundeten. Die freiwilligen Spenden für den vom Elternbeirat nach dem Weihnachtskonzert angebotenen Kaffee und die Kuchen erbrachten noch einmal 352 Euro. Doch damit nicht genug, denn nun traten die Bücholder Kommunionkinder auf. Sie hatten beim Bücholder Weihnachtsmarkt den Verkauf von Kuchen und Plätzchen übernommen und sich entschieden, den Erlös zu spenden. Sie konnten Frau Hisch einen Scheck über 150 Euro überreichen.
Die DAHW-Bildungsreferentin zeigte sich sehr gerührt, da sie niemals erwartet hätte, insgesamt 902 Euro für das DAHW-Projekt entgegen nehmen zu können. Sie versprach, dass sie mit dieser Summe für die Kinder in Äthiopien Bücher, Hefte und Bleistifte anschaffen und auch einige Schulessen ermöglichen könne.

BU: Maria Hisch von der DAHW (rechts) bedankte sich bei Schulleiterin Katharina Krenig (links) und natürlich ganz besonders bei den Mädchen und Buben der Schwebenrieder Grundschule für die Spenden in Höhe von 902 Euro, die sie aus den Händen der Bücholder Kommunionkinder und den Schulsprechern der Grundschule entgegen nehmen konnte (von links) : Anna, Jakob, Jonas, Paul, Matheo, Leon, Eva-Marie, Jan, Paula und Felix.

(Foto: Elmar Heil)

Nikolausbesuch an der Grundschule Schwebenried

06. Dezember 2017

Zum Nikolaustag besuchte der Fördervereinsvorsitzende und ehemalige Rektor der Grundschule Schwebenried Herr Karl Michel, alias Bischof Nikolaus, in den Morgenstunde die Schüler der Grundschule Schwebenried. Zunächst wurde der Nikolaus mit dem Nikolauslied „Sei gegrüßt, lieber Nikolaus“ empfangen, das die positive Bedeutung des Niklolaus betonte. Der erste schulinterne Auftritt des Schulorchesters unter der Leitung von Eva-Maria Wecklein umrahmte stimmungsvoll das Adventslied „Macht die Türen auf, macht die Herzen weit, und verschließt euch nicht: Es ist Weihnachtszeit.“ In einem Dialog zwischen „Nikolaus“ und den Schülern erfuhren alle von vielen Geschichten, die über den Heiligen Nikolaus erzählt werden. „Sind diese Geschichte denn alle wahr?“ , fragte Karl Michel im Bischofsgewand die Schüler und vernahm von vielen ein überzeugtes „JA“ . Einige Kinder wussten zu berichten, dass es sich bei den Geschichten vom Heiligen Nikolaus um Legenden handelte. Herr Michel erklärte dann, was eine Legende ist. So haben die Geschichten um Heilige ähnlich wie bei einer Sage einen wahren Kern, der thematisch meist vorbildhafte Ereignisse oder Lebensgeschichten von Heiligen erzählt. Daraus folgt, dass sowohl Orts- und Zeitangaben, als auch beteiligte Personen und Schauplätze im Kern real sind und genau benannt werden. Eine Legende zeichnet sich immer auch durch ihre religiösen Inhalte aus.
Schließlich nahm Herr Michel Platz und las eine Geschichte über den Heiligen Nikolaus vor. Gebannt lauschten die Grundschüler in der Aula. Mit dem zweiten Lied des Orchesters und dem Dank von Rektorin Krenig verabschiedete sich der Nikolaus und bereitete den Schülern noch eine kleine Freude indem er ihnen einen Plätzchennikolaus übergab.

(Elmar Heil)

 

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